Zwei M: Musik und Motorrad

(gesendet am 27. October 2008)

Guten Morgen Ihr alle!

Besonders viel gibt es von der letzten Woche nicht zu berichten -- dafür aber umso Schöneres. Erstens war am Dienstag der erste Auftritt der Reunion Big Jazz Band in dieser Saison -- ein voller Erfolg! :-) *strahl* Allerdings ist jetzt erst einmal wieder Pause, denn in dieser Woche haben wir anstatt des Auftritts zwei Proben, um auch Cole Porter aufführfähig im Repertoire zu haben.

Am Donnerstag hab ich mich abends noch mit Daniel getroffen und hier im Insitut Duette geübt. Wenn alles klappt, werden wir am Volkstrauertag dann auf dem Deutschen Friedhof den Gottesdienst ein bißchen musikalisch umrahmen. Nur muß ich noch herausfinden, ob das obligatorisch ist, daß die Stücke in den Molltonarten angesiedelt sind...

Der Samstag war dann die phantastische Krönung einer tollen Woche, und zwar mit einer Motorradtour, die mal wieder gezeigt hat, wie wunderschön Portugal ist. Auch Ende Oktober. Die Bilder könnt Ihr Euch unter http://www.informagic.org/Modules/Articles/ShowArticle.aspx?ID=30 ansehen. Weil wir so spät zu Hause waren, konnte ich zwar nicht mehr die Einladung von Pinar wahrnehmen, aber die Currywürste (siehe den Newsletter vom 14. Oktober, "Melli in Lissabon") waren auch nicht schlecht.

Und natürlich hab ich das genossen, das Motorrad erst am Sonntag zurückgeben zu müssen, und deshalb noch einmal die Marginale nach Cascais rausfahren zu dürfen -- ich hatte das Motorrad über Nacht bei Oliver in der Garage, und deshalb war das wirklich vom Parque das Nações über den Praça do Comerçio raus nach Westen und immer an den Stränden entlang -- ein Traum! Vielleicht wiederholen wir das in zwei Wochen gleich wieder. Hoffentlich paßt das Wetter!

So, jetzt wünsche ich Euch allen einen guten Start in eine wunderschöne Woche und schick Euch viele Grüße aus dem bacherlwarmen Lissabon! :P

Euer Anderl

P.S.: Nur als kleine Nebenbemerkung, damit Ihr nicht meint, mir geht's zu gut: Die Arbeit war letzte Woche grauenvoll. Wir haben einen Abgabetermin von der EU, wo über die Fortsetzung des FREEsubNET-Projekts entschieden wird, von dem auch meine Stelle finanziert wird. Und, naja, vorsichtig ausgedrückt ist die Projektleitung wirklich lausig. Um die Wahrheit zu sagen, so lausig, daß einem die Lust vergehen könnte, höflich zu bleiben...

P.P.S.: Trotzdem, was von dieser Woche bleibt, sind ganz viele schöne Erinnerungen!