Meldung aus der Heimat

(gesendet am 30. June 2008)

Guten Morgen Ihr alle!

Heute meld ich mich mal ausnahmsweise aus München, wo ich gerade vorm Computer sitze. Weil ich diesmal nicht im Urlaub, sondern wegen einer Projektbesprechung unterwegs nach Hannover bin, ist der Aufenthalt in München nämlich kein Grund, zu pausieren. ;-)

In der vergangenen Woche war weder eine Probe noch ein Auftritt mit der Bigband, dafür war ich musikalisch aber anderweitig eingespannt. Und zwar von Freitag bis Sonntag: Dr. Stefan Welz, der Pfarrer von unserer evangelischen Kirchengemeinde in Lissabon, wir nämlich in einer Woche nach Deutschland zurückkehren, und er und seine Familie wurden am vergangenen Wochenende verabschiedet. Und bei der musikalischen Umrahmung von zwei wunderschönen Gottesdiensten war neben Eva, Carina, Bärbel und Hans eben auch ich beteiligt. Nachdem ich die Noten endlich auftreiben konnte, hab ich dort die Gelegenheit gehabt, einmal den "Prayer of St. Gregory" von Alan Hovhaness selbst zu spielen. :-)

Hinterher hab ich gleich von einigen Leuten gehört, daß ihr Lieblingsinstrument die Trompete ist. Meins auch, kann ich da nur sagen. :-D Und am Sonntag hat sich eine in Linz an der Donau gebürtige Dame aus der katholischen Schwestergemeinde sehr darüber gefreut, jemanden mit Dialekt kennenzulernen... *grins* Aber erst, nachdem sie gemerkt hat, daß jemand, der in weißer Leinenhose und Sandalen herumläuft, nicht zwangsläufig ein Einheimischer ist. Obwohl da ja eigentlich auch an meiner immer noch grausig bleichen Computer-Hautfarbe zu bemerken gewesen wäre.

Die großen Höhepunkte sind damit eigentlich schon abgehakt. Einige kleinere Besonderheiten hat die letzte Woche aber auch noch mit sich gebracht; allen voran eine Projektbesprechung am Samstagmorgen. Denn es ging wirklich hoch her; wegen des bevorstehenden Roboterversuchs auf den Azoren Ende Juli waren drei Leute aus Deutschland auf Besuch und alle Beteiligten deshalb schwer am Rotieren.

Was auch bedeutet, daß ich schon wieder aufhören muß mit dieser Ausgabe der Heimatpost, denn es gibt viel zu tun in ziemlich wenig Zeit. Das ist auch der Grund, warum ich es mir bis zur Abfahrt meines Zugs nach Hannover nicht einfach nur gut gehen lassen kann... Und nächste Woche kommt dann die eMail wieder aus dem Ausland, so daß der Name "Heimatpost" wieder gerechtfertigt ist!

Servus und Pfiads Eich,

da Anderl