Osterei

(gesendet am 26. April 2011)

Guten Abend, liebe Freunde und treue Leser der Heimatpost,

hoffentlich habt Ihr alle schöne Osterfeiertage gehabt! Unsere waren phantastisch; die „Woche der tausend Wasser” (semana das mil águas) ist vorüber, und seit gestern strahlt die Sonne wieder vom Himmel.

Ja, jetzt ist es doch schon ganz gehörig lang her, daß die Heimatpost ihren Weg in deutsche eMail-Postfächer gefunden hat. Natürlich wißt Ihr alle, warum. Aber jetzt, wo unsere kleine Anna ihre Eltern so weit erzogen hat, daß sie fast ohne Zeitverzögerung spuren, klaptt das Schreiben wieder: Sie liegt im „großen Bett” und schläft, Melli liegt auf dem Wohnzimmerteppich und beschwert sich über die Yogaübungen, und ich bewege die Finger über die Tastatur.

Unsere gegenwärtige Entspannung ist vor allem darauf zurückzuführen, daß heuer der 25. April auf den Ostersonntag folgte, und wir damit auf den Genuß vier freier Tage kamen. Nicht, daß ich den Eindruck hätte, es würde momentan jemanden an der Uni interessieren, ob und wieviel ich arbeite, aber so gesamtheitliches Nichtstun ist doch was Besonderes.

So, mir fällt nix mehr ein. Nächste Woche gibt’s mehr Babynews.

Viele liebe Grüße aus Lissabon,

Euer Anderl